Unterwössen | 40 Mal Schnattershausen
Okt 24th, 2010 | by lukk | Rubrik: Nachlese, UnterwössenIn den 80iger Jahren machte in Barsinghausen bei Hannover ein Schneider mit Spitznamen Schnatter unermüdlich Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis für ein kleines Chiemgau-Dorf, seinen Lieblingsurlaubsort. Schnatter, im Norden Ausdruck für Quasselstrippe, muss das so eindrucksvoll und nachdrücklich getan haben, dass zum einen der Chiemgauort in Barsinghausen nur als Schnattershausen bekannt war und zum anderen die Eheleute Dreier aus Barsinghausen auf der Urlaubsrückreise aus Kärnten einen Abstecher nach Schnattershausen planten. Die erste Überraschung: im Jahr 1987, der Ort hieß tatsächlich Unterwössen. Die zweite: bei der angesteuerten Helene Bichler war nur die Besenkammer frei. Ob nun das Leben in der Besenkammer bereits so schön war, oder die Eheleute Dreier meinten, nach der Besenkammer könne es beim nächsten Mal nur besser werden, jedenfalls sind die Eheleute Dreier jetzt zum 40. Mal in Unterwössen. Zusammen mit dem jetzigen Vermieter Bernd Bichler, seiner Lebensgefährtin Birgit (beide links) und der Mutter Helene (rechts) stießen die Eheleute Friedhelm und Margrit Dreier (beide mitte) auf die vielen Jahre in Unterwössen und die Zukunft an. Zum 40. Besuch überreichte Bürgermeister Hans Haslreiter im Namen der Gemeinde ein Buch zur Erinnerung und einen Latschenstrauß.






















































