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Unterwössen | “Barocker Trompetenglanz” in der spätbarocken Pfarrkirche St. Martin

Autor +Ludwig Flug
Aug 7th, 2010 | by | Rubrik: Nachlese, Unterwössen

Konzert aus der Reihe “Musiksommer zwischen Inn und Salzach”

Barocker Trompetenglanz in der Pfarrkirche St. Martin

"Barocker Trompetenglanz" in der Pfarrkirche St. Martin. (von links: Andreas Grabner, Pauken, Horst Hofer, Zoran Curovic , Mathias Schmutzler, Trompeten, Johannes Berger, Orgel)

In der gut besuchten Pfarrkirche St. Martin erlebten die Zuhörer beim Konzert “Barocker Trompenglanz” ein Konzert der Spitzenklasse. Mal im Rücken der Zuhörer mit berauschendm Klang durch das Kirchenschiff, mal vor dem Altar Aug in Aug mit dem Publikum verzauberten diese hochkarätigen Musiker die Zuhörer.  Barocke Tongewalt, teilweise donnernd und eindrucksvoll, dann wieder zart und perlend, aber immer mit sehr viel Gefühl und eindrucksvoller Präzision gespielt. Verantwortlich dafür waren die Musiker. Dem Thema “Barocker Trompetenglanz” entsprechend standen die Trompeter im Vordergrund.

Die Musiker waren:

  • Mathias Schmutzler, Trompeter
    Mathias Schmutzler absolvierte sein Musikstudium, Staatsexamen und die Meisterklasse bei Prof. Ludwig Güttler an der Hochschule für Musik in Dresden. 1984 wurde er Solotrompeter bei der Dresdner Philharmonie. Im selben Jahr gründete er Philharmonic Brass Dresden, ist Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters, des Ensembles Semper Brass sowie des ´Dresdener Trompeten Concorts´. Mathias Schmutzler, von der Stadt Dresden zum Kammervirtuosen ernannt, ist seit 1999 Solotrompeter bei der Staatskapelle Dresden und unterrichtet überdies an der Dresdner Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ und an der Spezialschule für Musik.
  • Curovic Zoran, Trompeter
    Aus Sarajewo stammt Curovic Zoran. Er studierte Trompete an der Hochschule für Musik in Novi Sad und diplomierte später mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum. Nach mehreren ersten Preisen bei Bundeswettbewerben in Jugoslawien spielte er u. a. imNach mehreren ersten Preisen bei Bundeswettbewerben in Jugoslawien spielte er u. a. im Opernorchester des Serbischen Nationaltheaters, beim Klangforum Wien, im Orchester de Paris unter Sylvian Camberlin, mit den Wiener Philharmonikern unter Valerij Gergijev bei den Salzburger Festspielen, im Mozarteum Orchester Salzburg und in der Camerata Salzburg.Seit Dezember 2002 ist er Solotrompeter in der Bad Reichenhaller Philharmonie.
  • Horst Hofer, Trompeter
    Horst Hofer ist Absolvent der Hochschule Mozarteum und als freischaffender Musiker in Salzburg tätig. Er spielte u. a. mit dem  Mozarteum Orchester Salzburg, in der Camerata Academica unter Sandor Vegh, beim Klangforum Wien, dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik, Musicalproduktionen am Salzburger Landestheater und dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Horst Hofer leitet das Salzburger Blechbläserensemble Juvavum Brass und die Lungau Big Band und arbeitete u. a. mit Ray Charles, Rita Moreno, Empire Brass, Allen Vizzutti, Randy Brecker, Vince Mendoza, James Morrison, Bob Mintzer und Bobby Shew.
  • Johannes Berger, Orgel
    Der aus Oberaudorf stemmende Organist Johannes Berger wurde bereits im Alter von 11 Jahren in den Kreis der Schüler des Münchner Orgelprofessors Franz Lehrndorfer aufgenommen. Es folgten erste Konzerterfahrungen an der Orgel, die nach und nach durch weitere Konzerte in Österreich, Italien, Schweiz, Slowenien und Tschechien ausgeweitet wurden. Beim Orgelwettbewerb des Deutschen Musikrates “Jugend musiziert” gewann Johannes Berger den 1. Bundespreis. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in München Konzertfach Orgel bei Prof. Harald Feller sowie Kirchenmusik. Er besuchte die Meisterkurse bei Prof. Martin Schmeding, Olivier Latry und Prof. Jon Laukvik. Johannes Berger ist Organist und Kustos an der größten Frei-Orgel der ‘Welt (Heldenorgel) in Kufstein.
  • Andreas Grabner, Pauken
    Andreas Grabner begann als Kind Violine zu spielen und wechselte erst später zum Schlagzeug. Er absolvierte sowohl ein klassisches als auch ein Jazzschlagzeugstudium. So musizierte Andreas u.a. mit Steven Mead, Willi Resetaritis, Stella Jones, Dusko Goykovich, Hans Krnakl, Oösterreiches Ensemble für Neue Musik, Camerata Academica Salzburg, Concertgebouw Orchester Amsterdam, SoundInnBrass, Ensemble für perkusive Kunst München, Mozarteum Orchester Salzburg, Orchester des Schleswig Holstein Musikfestivals.

Es wurde festlich virtuose Barockmusik von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Anton Diabelli und André Philidor bis zu Felix Mendeslssohn-Bartholdy zu Gehör gebracht.

Zwar hielt sich das Publikum – wohl aus Respekt vor dem Spielort – mit den Beifallsbekundungen zurück. Wenn der aber aufbrandete war der heftig. Auch wie die Zuhörer zum Konzertabschluss energisch Zugaben einforderten zeigte, dass es allen ausnehmend gut gefallen hat.

www.musiksommer.info

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