Unterwössen | Der Bär steppt im Gemeindesaal!
Okt 30th, 2010 | by lukk | Rubrik: Nachlese, UnterwössenDaxenberg Blues Band – Sie können es immer noch!
Unterwössen. “Der Bär steppt!” unter diesem Motto fasste sich der Unterwössner Unternehmer Andreas Bär ein Herz und wagte zusammen mit seinem Unternehmen Bäder Bär im neuen Gemeindesaal eine eigene Musikveranstaltung. Mutig war das schon, denn bisher gab es den Wössner Gemeindesaal für solche Veranstaltung nicht, somit auch keine Erfahrungswerte, wie so etwas laufen würde. Andererseits gelang es ihm, mit der Daxenberg Blues Band Zugpferde aus alten Zeiten zu verpflichten, auf Zuspruch konnte er also schon hoffen.
Am Ende einer langen Musiknacht traf man im voll besetzten Saal einen begeisterten Andreas Bär. Seine Augen strahlten. Mit gutem Grund. Das Konzert war ausverkauft. Der Gemeindesaal hatte sich schon unmittelbar nach Beginn gut gefüllt.
Da waren die beiden Unterwössner Gitarristen von Sharena als Vorband aufgetreten. Auch wenn Sie mit dem Manko auftraten, dass ihre Sängerin erkrankt war, konnten Sie das Publikum doch für sich einnehmen. Und am Ende verlangte das Publikum energisch Zugaben.
Mit Vorschussapplaus wurde dann die Daxenberg Blues Band auf der Bühne begrüßt und die Jungs taten alles, dem gerecht zu werden. Vier Gitarren Georg Maier, Georg Voit, Thomas Schmid und an der Bassgitarre Josef Meier, ein entfesselter Harp-Spieler Josef Schwarz, ein überzeugender Sänger Roland Schwarz und die Drums von Peter Janotta heizten dem Publikum ein. Gespielt wurde alles was die Hitparaden an Rock und Blues seit den 60iger Jahren hergaben, dazu packende Gitarrensoli, Ausflüge des Harpspielers durch den Saal. Die Jungs machten ordentlich Dampf. Das Unterwössner Publikum war zwar begeistert, war mit Zwischenapplaus, Anfeuerungsrufen und viel Beifall immer dabei, aber getanzt wurde eigentlich wenig. Der größte Teil des Publikums stand im weiten Rund um die Bühne und hörte einfach zu. Aber auch das hat offensichtlich Spaß gemacht.
Und Andreas Bär hatte sich einen erfüllten Abend bereitet. Erst war zu organisieren, dann schoss er einen großen Strauß an Erinnerungsfotos und zum Schluss war er einfach glücklich, dass diese Veranstaltung so gelungen war. Er hat sich vorgenommen, so etwas zukünftig so zwei Mal im Jahr zu veranstalten. Die Unterwössner werden es ihm danken.






















































