Unterwössen | EU-Fruchtschulprogramm an der Volksschule Unterwössen
Dez 19th, 2010 | by lukk | Rubrik: Nachlese, Unterwössen
Erste Grundschulklasse mit (von rechts) Klassenlehrerin Christine Hartmann, Luise Kaltschmid und Rektor Otto Manzenberger
Unterwössen. “Obst ist gesund – das weiß doch jedes Kind!” Von dieser Aussage sind wir in Europa inzwischen wieder so weit entfernt, dass die EU 90 Millionen Euro in die Hand genommen hat, ein sogenanntes Schulfruchtprogramm aufzulegen. Kinder sollen damit zu gesunder Ernährung und deren Wertschätzung angehalten werden. Bis Herbst 2009 war man sich in der EU einig. Weil einige EU-Nationen den Antrag verschlafen oder die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt haben, bleiben damit für Deutschland 20 Millionen Euro. Doch damit nicht genug. Die Förderrichtlinien verlangen einen gleichwertigen Eigenanteil. Ein langes Tauziehen von Bund und Land über die sogenannte Co-Finanzierung war die Folge. Dann gab es endlich ein deutsches Schulobstgesetz und jetzt ist das Programm in Unterwössen angekommen. Auf viele Kinderköpfe in der Bundesrepublik verteilt, reicht das dazu, dass es über die Wintermonate November, Dezember und Januar einmal in der Woche aus heimischem Anbau frisches Obst oder Früchte in der Volksschule Unterwössen gibt. Jetzt taten sich die Volksschule Unterwössen und EDEKA Kaltschmid zusammen. So gibt es nicht nur viele Vitamine, neuen Geschmack an überwiegend heimischem Obst und Früchten, begleitenden Unterricht, viele Infos, sondern auch mal Schnippelarbeit für die Schüler und viel gesunden Spaß. Das meinen auch im Bild die erste Grundschulklasse mit (von rechts) Klassenlehrerin Christine Hartmann, Luise Kaltschmid und Rektor Otto Manzenberger.





















































