Unterwössen | Faszination Blasmusik am zweiten Abend der Jubiläumswoche der Musikkapelle Wössen
Aug 9th, 2011 | by lukk | Rubrik: lead, Nachlese, Unterwössen
Mit raumgreifenden Gesten treibt Guido Henn seine Goldene Blasmusik zu Höchstleitungen. Das Publikum im gut besuchten Festzelt hatte seine Freude dran.
In der Jubiläumswoche der Musikkapelle Wössen zum 100-jährigen bestehen nahm am Samstag, 6. August 2011, dem zweiten Tag, die Blasmusik ohne Grenzen mit seinem Wochenende “Faszination Blasmusik” seinen Lauf. Ein alter Bekannter für die Unterwössner “Guido Henn und seine Goldenen Blasmusik” spielte im Festzelt auf. Nicht ganz so viele Besucher wie am Vorabend hatten den Weg gefunden, dennoch war das Zelt gut gefüllt. Die Freunde der Blasmusik, die teilweise weit angereist waren, waren nach wenigen Minuten begeistert. Mit vollem Körpereinsatz leitete Dirigent Guido Henn seine 16 Musiker durch oft schwierige Stücke, trieb sie mit mitreißenden Gesten zu Höchstleistungen an. Seine Solisten spielten atemberaubende Soli und Glanzstücke wie “Den alten Dessauer” gab es in nicht gehörter Qualität. Kein Wunder, dass die Zuhörer mit begeistertem Applaus – auch immer wieder Zwischenapplaus – dankten. Oft ließ das Publikum die Solisten nicht ohne eine unmittelbare Zugabe zurück treten. Mit den meisten Spaß am Zuhören hatten die Wössner Musikanten selbst, die sich mit höchstem Lob nicht zurück hielten. Und den allermeisten Spaß hatten Dirigent Martin Nieß und Musiker Franz Glanz, als Nieß die Ausnahmekapelle selbst dirigieren und Glanz dort mitspielen durfte.

Wenn Fero Becka mit seiner "Dunajska Kapela" aufspielt, stehen die Leute auf den Tischen. Am Ende einer langen Nacht voller Blasmusik, standen die Leute auf den Tischen, tanzten in den Gängen und klatschten im Takt.
Es war schon Nacht als dann auf der zweiten Festzeltbühne die slowenische “Dunajska Kapela” unter Fero Becka das Publikum von den Plätzen riss. Gestandene Mannsbilder machten sich da auf der Bühne ihren Spaß, spielten schwierige Stücke wie nichts und hatten dabei beste Laune. Bei ihren mitreißenden Stücken geriet das Publikum aus dem Häuschen. In den Gängen und auf den Tischen wurde getanzt, Takt geklatscht, geschunkelt. Die Musiker kamen von der Bühne, wanderten durch die Reihen zum Greifen nah und suchten unter dem Spiel die Nähe zum Publikum. Das kam an. Dass sich in den langen Stunden immer auch wieder Musikstücke fanden, die auch die Musikkapelle Wössen in Ihrem Repertoire hat, begeisterte vor allem deren Musikanten, die aber neidlos zugaben, dass das eine andere Liga war. Zum Schluss waren sich alle sicher. Dieser Abend hatte das Eintrittsgeld allemal gelohnt. Und auch wenn es schon spät in der Nacht war, viele der Gäste wollten am nächsten Tag noch einmal acht Stunden Blasmusik! Dann gab es den zweiten Teil, das Sonntagskonzert (wir werden berichten).
Fotoshow kommt zum kommenden Wochenende





















































