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Unterwössen | Fronleichnam 2011 in Oberwössen

Autor +Ludwig Flug
Jul 1st, 2011 | by | Rubrik: Nachlese, Unterwössen
Fronleichnam 2011 in Oberwössen am Altar der Familie Steiner-Tangl

Fronleichnam 2011 in Oberwössen am Altar der Familie Steiner-Tangl

Unterwössen. Der Sonntag war für die Pfarrgemeinde Mariä Sieben Schmerzen in Oberwössen etwas Besonderes. Das hatte schon der Kanonensalut des Gebirgsschützenkanoniers Martin Blösl mit Kanonendonner zum Wecken um 6 Uhr in der Früh angekündigt. Die Pfarrkirche war zum Gottesdienst deshalb gut gefüllt. Die Musikkapelle Wössen mit Dirigent Andreas Bichler, der Kirchenchor mit Helmut Lermer und Organist Thomas Maerkl umrahmten einen schönen Gottesdienst. Ein Kanonensalut setzte noch währenddessen Akzente.

Trotz des schlechten Wetters bekam das Fernsehteam des Senders Arte einen stattlichen Zug zu sehen.

Trotz des schlechten Wetters bekam das Fernsehteam des Senders Arte einen stattlichen Zug zu sehen.

Spannend war heuer nicht nur die Predigt von Pfarrer Klaus Wernberger über Fronleichnam, spannend war das Warten auf die Pfarrerentscheidung, ob trotz des Regens eine Fronleichnamsprozession durch den Ort an den Gottesdienst anschließen sollte. Das bejahte er zum Schluss des Gottessdienstes und nicht nur die vielen Helfer  für den Schmuck der beiden Außenaltare bei der Familie Steiner und bei der Familie Haßlberger beim Weiß waren erleichtert. Erleichtert waren vor allem die beiden Kamerateams des Fernsehsenders Arte die eine Sendung über bayrisches Brauchtum für den Mai 2012 planen. Mit einem Kamerakran fingen die Fernsehleute Bilder vom stattlichen, von der Musikkapelle geführten Zug ein.

Auf dem Rückweg zur Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen

Auf dem Rückweg zur Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen

Hinter der Musik reihten sich Fahnenabordnungen, Ministranten, die von den Trachtendirndln getragen Jungfrau Maria. Beide Bürgermeister Hans Haslreiter und Barthl Irlinger führten eine starke Abordnung der Gemeinderäte an. Die heimischen Vereine waren mit starken Gruppen dabei. Pfarrer Wernberger trug unter dem goldenen Himmel die Monstranz durch den Ort. Die Gebirgsschützen schossen an den Altären einen Gewehrsalut, der jeweils von einem entfernten Kanonensalut beantwortet wurde. Pfarrer Klaus Wernberger erteilte dem Ort den Segen. Zurück in der Kirche dankte er allen, die teilgenommen und entließ die Gemeinde zu einem zünftigen Frühschoppen mit der Musikkapelle im Saal des Gasthofes zur Post.

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