Unterwössen | Sanierung der Volksschule im Rahmen des Konjunkturprogrammes II in 2011
Jun 7th, 2011 | by lukk | Rubrik: Nachlese, Unterwössen
Das Bild ist Geschichte. Vorbei die Zeit, in der Schüler und Lehrer der Volksschule Unterwössen von den Bauarbeiten zur Sanierung der Volksschule beeinträchtigt wurden. Das Gerüst, vor dem Bürgermeister Hans Haslreiter (links) und Architekt und Bauleiter Helmut Birner hier stehen, konnte zwischenzeitlich schon abgebaut werden.
Unterwössen. Die Sanierung der Volksschule im Rahmen des Konjunkturprogrammes II, des zweiten Programmes zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Finanzkrise, geht Ihrem Ende entgegen. Mit 287.000 Euro wurden die Maßnahmen eingeplant. Die Regierung von Oberbayern gibt 170.000 €uro Zuschuss.
Nachdem die Gemeinde Unterwössen im Konjunkturprogramm I völlig außer acht geblieben war, hatten Bürgermeister Hans Haslreiter und die Verwaltung sich intensiv um die jetzigen Zuschüsse bemüht. Nach zunächst bewilligten 150.000 €uro wurden in weiteren Gesprächen noch einmal 20.000 Euro zugesagt. Die Gemeinde musste deshalb mit eigenen Ausgaben von 107.000 Euro rechnen.
Die Kostenvorgaben konnten – so die vorläufige Einschätzung der Verwaltung – eingehalten werden. Im gleichen Zeitraum sind in der Turnhalle die dringendsten Investitionen mit einem Volumen von 45.000 Euro abgeschlossen worden. .
Das Gerüst am Schulgebäude ist entfernt. Im neuen Glanz erscheint die Giebelwand mit dem Eingangsbereich. Die Wappen der Gemeinde Schleching und Unterwössen prangen über dem Portal. Das der Gemeinde Reit im Winkl, weiteres Mitglied im Schulverbund um die Volksschule Unterwössen, geht noch ab.
Das ist äußeres Zeichen für den Abschluss der Arbeiten unter Leitung des Unterwössner Architekten Helmut Birner zur energetischen Fassadensanierung der Schule mit Ausnahme des Bereiches der Klasse Süd. Den großen Anteil der Kosten verlangte die Erneuerung der 50-jährigen Fenster, noch vor den Kosten für das Wärmedämmverbundsystem der Außenfassade. Das große Gerüst und der Sonnenschutz sind dazu im Verhältnis nur kleine Kosten.
Diese Investition diente nicht nur dem ständigen Unterhaltungsaufwand sondern macht vor allem den Sinn, von den ca. 35.000 Litern Heizöl im Jahr zukünftig ein Fünftel, somit 7.000 Liter einzusparen.
Der weitere Schritt zum Ausbau der Mittagsbetreuung und Umbau der Garage, die für einen Ganztagesschulbetrieb erforderlich werden, konnten noch nicht begonnen werden. Zuerst müssen die Entscheidungen über die staatliche Förderung ergehen.
Im Bereich der Turnhalle sind unter Leitung des Ingenieurbüros Aberger, Unterwössen, die Kipptore erneuert. Sie bringen den zusätzlichen Vorteil nun nicht mehr in den Hallenraum zu reichen. Ballwurfsichere Türen wurden eingebaut. Die gesamte Reihe der Oberlichtfenster wurde erneuert.























































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