Unterwössen | Schlechtwetterfront über dem Ort am 22. Juni 2011
Jul 1st, 2011 | by lukk | Rubrik: Nachlese, UnterwössenUnterwössen. Um 20.21 Uhr erreichte die ausgeprägte Kante der Schlechtwetterfront das Dorf und den Menschen bot sich ein Naturschauspiel. Aus der Front rissen hochhausgroße Wolkenfetzen wurden in Sekunden vom Sturm zu Boden und dann wieder in den Himmel gerissen. Riesige Wolkenwirbel boten im Zusammenspiel mit der untergehenden Sonne Farbenspiele. Doch durch die gewaltigen Kräfte und den nachfolgenden düsteren Wolkenteppich erzeugte das ganze eine düstere Stimmung. Und kaum war der Himmel vollständig von diesem dunklen Teppich überzogen und es dunkel im Dorf geworden, setzte ein starker Bodenwind ein, der die Baumgiganten ächzen und die Blätter rauschen ließ. Die Spitzen riesiger Nadelbäume schwankten über mehrere Meter im Wind. Dann setzte ein kräftiger Regen ein. Doch so schnell er gekommen war, war der Spuk auch schon zu Ende. Trotzdem erklangen die Feuerwehrsirenen im Ort, denn am Wössner See, am Achenau- und Streichenweg waren Bäume in den öffentlichen Straßenraum gestürzt. Der Polizeiwachhabende Stadler in Grassau und Feuerwehrkommandant Stefan Wimmer konnten auf Anfrage unserer Zeitung aber beruhigen. Personenschaden waren nicht zu beklagen, sondern nur Sachschäden durch umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste. In Oberwössen war die Lage beruhigend still. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, so Kommandant Walter Bauer. Und was den fünfzehn Unterwössner Feuerwehrleuten am späten Mittwochabend mit zwei Stunden Arbeit geblüht hatte, das stand gestern und heute so manchem Privatmann ins Haus. In vielen Vorgärten waren teils sogar kräftige und gesunde Bäume umgestürzt. Hier in der Raitner Straße traf es einen mit knallroten Kirschen prall gefüllten, älteren Baum mit einem Stammdurchmesser von ca. 40 cm.























































