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Unterwössen | Wössner Bauerntheater blickt auf die Saison 2011 zurück

Autor +Ludwig Flug
Jun 6th, 2011 | by | Rubrik: Nachlese, Unterwössen

 

Der letzte Vorhang der Saison 2011 für das Wössner Bauerntheater

Der letzte Vorhang ist gefallen für, das vom Wössner Bauerntheater aufgeführte Lustspiel "Die Drei Eisbären" von Maximilian Vitus. Der Beifall war kräftig, die Besucherzahlen manchmal aber zu niedrig, so fanden die Schauspieler (von links) Robert Rieger, Johanna Steiner, Regisseur Anton Blank, Gabi Haslberger, Vorstand Claudia Schweinöster, Andreas Steiner und Wolfgang Färbinger.

Oberwössen. Der letzte Vorhang der diesjährigen Theatersaison des Wössner Bauerntheaters ist für “Die drei Eisbären”, das recht bekannte Lustspiel von Maximilian Vitus, gefallen. Die Maralen hat ihren Juliander bekommen. An Ostern begonnen hatte es mit der fünften Vorstellung Mitte Mai geendet, die mit einem begeisterten Publikum gut besucht war.

Wie Claudia Schweinöster, die Vorsitzende der Wössner Theaterspiele, im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, sei von geplanten sechs Vorstellungen eine Samstagsnachmittagvorstellung am 7. Mai abgesagt worden, weil schon der Vorverkauf nur ein geringes Zuschauerinteresse signalisierte.

Überhaupt, so Claudia Schweinöster, blieb der Besuch in der Saison hinter den Erwartungen der Schauspieler zurück. Ganz ordentlich oder gut besuchten Aufführungen standen Abende gegenüber, in denen der Saal des Gasthofes zur Post nur halb gefüllt war.

Dabei hätte zurückhaltende Nachfrage im Kontrast zur Begeisterung des Publikums gestanden. Die Zuschauer hätten anhaltend gelacht und kräftig Beifall gespendet. Sicheres Zeichen für gute Unterhaltung war vor allem – so Claudia Schweinöster -, dass die Kinder höchst konzentriert zugesehen hatten, obwohl die Länge der drei Akte die Geduld auf die Probe gestellt hätte.

Vielleicht habe der manchmal schleppende Besuch daran gelegen, dass die Aufführungen dieses Jahr nach der Premierenfeier zu Ostern schon in den Frühling hineinreichten. Das gute Wetter habe kräftig Konkurrenz geboten. Vielleicht sei das Stück auch zu lang oder schon zu bekannt gewesen.

Für die Schauspieler sei es jedenfalls eine schöne Saison gewesen. Sie hätten reichlich Spaß bei Proben und Aufführungen gehabt (wir berichteten). Im Zusammenwirken von Regisseur Toni Blank und den Schauspielern Wolfgang Färbinger, Robert Rieger, Andreas Steiner, Johanna Steiner, Gabi Haslberger und eben ihr, Claudia Schweinöster selbst, seien es schöne Aufführungen geworden.. Vor allem aber hätten die Helfer im Hintergrund wunderbar zusammen geholfen. Die Maske mit Gerti Schwarz und Burgi Bauer hätte wunderbare Gestalten geschaffen, die Souffleusen Anneliese Färbinger und Christa Gasteiger im Gegensatz zu den Schauspielern nie gepatzt. Die Arbeit mit dem Bühnenbild hätten Wolfgang Färbinger und Anton Blank zusätzlich erbracht. Und Bettina Schlape hätte mit ihren Helfern die Kasse in Obhut gehabt

Was nächstes Jahr werde, stehe überhaupt noch nicht fest, meinte Claudia Schweinöster. Eine Theatersaison werde es wieder geben, aber welches Stück oder welche Einakter, das werde eigentlich immer erst im Herbst für die nächste Saison entschieden.

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